„Herbschd“

(1/2) Der Sommer 2015 war ein sehr trockener. So blieb die Ernte leider klein, auch weil ich bereits frühzeitig auf einer Trockenplatte den Ertrag reduzieren musste. Doch seit dem zweiten Augustwochenende gab es immer wieder moderate Niederschläge, sodass gesunde Trauben mit hoher Qualität heranreifen konnten.

Hier im 1. Teil folgt ein kleiner Bilderbogen von der Weinlese.

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Die geputzten Utensilien warteten auf ihren ersten Einsatz im Wengert.

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An fünf Tagen ernteten wir vier Sorten. Der Auftakt war der Ruländer bereits am 26. September (unten rechts). Nach einer zweiwöchigen Pause ging es mit dem Lemberger weiter (u.l.). Es folgten der Spätburgunder (o.r.), welchen wir in Auslesequalität einbrachten, und natürlich zum Abschluss der Trollinger (o.l.).

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Erst als alle Lembergertrauben im Zuber waren, brach an diesem Tag die Sonne durch. Abends musste ich dann feststellen, dass am Holder die Wasserpumpe kaputt war: Ein Herbst ist nie nur ein Spaziergang.

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Alles eine Frage der Perspektive! Dieses Bild wurde fast zeitgleich wie das vorhergehende aufgenommen. Aber in entgegengesetzter Richtung.

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Herbsthelfer und Geodät i.R. Walter stellte uns nach dem Vesper seine historischen Rechenmaschinen vor.

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Am 19. Oktober schlossen wir die Lese ab. Das Bild zeigt den „Schlussspurt“ in den Trollingern. Eine Woche darauf war dann im Remstal und auch in unserer Genossenschaft die Weinlese im Großen und Ganzen abgeschlossen.

Noch eine kleine Bemerkung zur Kirschessigfliege: Gefangen habe ich sie auch im Herbst 2015 in meinen Essigfallen, aber einen merklichen Schaden verursachte sie nicht. Wir durften schöne und gesunde Trauben ernten!

Im zweiten Teil folgen Bilder von der besonders schönen Laubverfärbung im Herbst 2015.