Vaters Genossenschaftsgedicht

Beim 40. Jubiläum der Grunbacher Weingärtnergenossenschaft hat mein Vater Ludwig Rau genau vor 40 Jahren seine schwäbischen Reime zur Entstehung der „G’nossaschaft“ vorgetragen. Besonders von Bedeutung finde ich die erste Seite des Gedichtes. Als Zeitzeuge beschreibt er die Gründung der damaligen Notgemeinschaft nach dem wetterbedingt miserablen Herbst 1939. Da gibt es landauf-landab Parallelen zu anderen Weinbaugemeinden. Auf den nachfolgenden fünf Seiten verknüpfte unser Vater mit seinem besonderen Humor, für den er bekannt und beliebt war, unter anderem (immer noch) aktuelle Dinge aus aller Welt („Krach der Islamis mit de Amis“) mit dem lokalen Geschehen (z.B. „Omlegung“). Ludwig, der am 12. Januar 87 geworden wäre, hatte seine Gedichte stets nur von Hand aufgeschrieben, aber seine besonderen wurden gerne abgetippt. Viel Freude beim Lesen (am besten mit dem Tablet oder auf dem PC-Monitor)!

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Der Abschluss dieses Blogbeitrages ist ein Bildausschnitt (Foto von H. Hottmanns Original), welcher meinen Vater Ludwig Rau im Jahr 1980 zeigt:

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